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Montag, 28. April 2025
Samstag, 18. November 2023
Freitag, 17. November 2023
Aquaristik für Einsteiger
Das Buch "Aquaristik für Einsteiger" von Hanns-J. Krause / Bernd Kaufmann, ist in der 3., neu bearbeiteten und erweiterten Auflage im Ulmer Verlag erschienen.
Es ist versandkostenfrei und auf Wunsch signiert zum Preis von 15,00 Euro auch direkt von mir zu beziehen.
Dienstag, 5. September 2017
Algen-Fibel Aquarium in der 4. Auflage erschienen
In der gründlich überarbeiteten 4. Auflage ist die Algen-Fibel Aquarium gerade neu im Dähne Verlag erschienen.
Ein herzliches Dankeschön geht an das Team vom Dähne Verlag für die unkomplizierte, professionelle Zusammenarbeit.
Ein herzliches Dankeschön geht an das Team vom Dähne Verlag für die unkomplizierte, professionelle Zusammenarbeit.
Der Dank gilt auch allen, die mir in den letzten Jahren Algenproben zur mikroskopischen Bestimmung zugeschickt haben!
Dienstag, 14. Oktober 2014
So kann man sich irren ... Bartalgen
Heute bekam ich eine Algenprobe mit der Bitte um Bestimmung der Art. Nach dem ersten flüchtigen Blick war ich ziemlich sicher, wieder einen Befall mit Audouinella sp., den berüchtigten Pinselalgen, vor mir zu haben. Aber schon die erste Makro-Aufnahme machte mich stutzig und neugierig.
Die Algen scheinen unverzweigt und sind nicht so starr wie Pinselalgen meist erscheinen. Also der Beginn einer "Pelzalgenplage"? Pelzalgen gehören zur Gattung Oedogonium, sind also keine Rot-, sondern Grünalgen.
Das mikroskopische Bild bei 160-facher Vergrößerung überraschte mich dann doch sehr. Es handelt sich um Compsopogon sp., die bekannte Bartalge, die wie Pinselalgen zu den Rotalgen gehören, obwohl sie jung eindeutig grün aussehen.
Bei 400-facher Vergrößerung sieht man schön, wie sich diese Algen mit ihren Rhizoiden fest in den Blattzellen verankern. Man bekommt sie ohne Beschädigungen nicht von den Blättern.
Bartalgen sind jedoch immer mehr oder weniger stark verzweigt. Deshalb brauchte ich noch einige Zeit, bis ich eine eindeutige, typische Verzweigung fand. Erst jetzt konnte Compsopogon sp. also als gesicherte Bestimmung gelten.
Die Algen scheinen unverzweigt und sind nicht so starr wie Pinselalgen meist erscheinen. Also der Beginn einer "Pelzalgenplage"? Pelzalgen gehören zur Gattung Oedogonium, sind also keine Rot-, sondern Grünalgen.
Das mikroskopische Bild bei 160-facher Vergrößerung überraschte mich dann doch sehr. Es handelt sich um Compsopogon sp., die bekannte Bartalge, die wie Pinselalgen zu den Rotalgen gehören, obwohl sie jung eindeutig grün aussehen.
Bei 400-facher Vergrößerung sieht man schön, wie sich diese Algen mit ihren Rhizoiden fest in den Blattzellen verankern. Man bekommt sie ohne Beschädigungen nicht von den Blättern.
Bartalgen sind jedoch immer mehr oder weniger stark verzweigt. Deshalb brauchte ich noch einige Zeit, bis ich eine eindeutige, typische Verzweigung fand. Erst jetzt konnte Compsopogon sp. also als gesicherte Bestimmung gelten.
Mittwoch, 7. Mai 2014
Foto des Tages: Iwagumi mit Algen
Die schönsten Vorlagen für Aquascaping liefert die Natur. Diese Aufnahme entstand gestern am Kocherursprung in Oberkochen. Der Wasserstand ist nach langer Trockenperiode extrem niedrig, die Kamera war nur wenige Zentimeter unter Wasser.
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| Natur-Iwagumi mit Algen (Vaucheria sp.) |
Labels:
Algen,
Aquaristik,
Aquascaping,
Foto des Tages
Sonntag, 9. Februar 2014
Paramecium caudatum, das Pantoffeltier
In einer Probe fanden sich neben anderen Wimpertieren auch zahlreiche "Pantoffeltiere", Paramecium caudatum. Das hier gezeigte Exemplar konnte erst fotografiert werden, nachdem es durch das verdunstete Wasser unter dem Deckgläschen in seiner Bewegungsfreiheit etwas eingeschränkt war.
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| Pantoffeltierchen Paramecium caudatum |
Mittwoch, 6. November 2013
Salaria fluviatilis, ein Süßwasserschleimfisch
Bei den Aquaristik-Tagen in Ulm konnte ich in einem Aquarium des Aquarienverein Dietenheim-Regglisweiler e.V. diese hübschen Süßwasser-Schleimfische fotografieren:
Freitag, 30. August 2013
aquamax Algendatenbank wieder online
Die ehemalige "Kleine Algendatenbank" auf aquamax war aus technischen Gründen lange Zeit nicht mehr vernünftig zu pflegen. Nun ist sie auf einer neuen Basis und stark erweitert endlich wieder dauerhaft online. Die neue Version wird nun laufend erweitert und gepflegt.
Hier geht es zur neuen aquamax Algendatenbank.
Die "Algendatenbank to go" für Ihr Smartphone gibt es hier:
Freitag, 22. März 2013
Praktische Futterkunde
Durch einen Zufall kam ich heute in den Besitz eines ziemlich alten kleinen Büchleins: Praktische Futterkunde für den Aquarien- und Terrarienfreund von Hans Geyer. Leider ist keine Jahreszahl für diese "3. neu bearbeitete und verbesserte Auflage" zu finden.
Angesichts heutiger Diskussionen zum Tierschutz und geplanten Verboten, bzw. Einschränkungen der privaten Tierhaltung, insbesondere von "Exoten" und "Wildtieren", macht man sich vielleicht doch einmal andere Gedanken, wenn man das "Geleit" in diesem kleinen Werk liest:
In heutigen Publikationen sind solche Gedanken sicher nicht mehr zeitgemäß und würden zumindest belächelt. Dennoch schadet es nicht, einen Moment innezuhalten und darüber nachzudenken, ob wir heute nicht doch einen Tick zu viel von dieser Liebe zu den Tieren, die wir pflegen und der Achtung vor dem Lebendigen an sich verloren haben.
Angesichts heutiger Diskussionen zum Tierschutz und geplanten Verboten, bzw. Einschränkungen der privaten Tierhaltung, insbesondere von "Exoten" und "Wildtieren", macht man sich vielleicht doch einmal andere Gedanken, wenn man das "Geleit" in diesem kleinen Werk liest:
In heutigen Publikationen sind solche Gedanken sicher nicht mehr zeitgemäß und würden zumindest belächelt. Dennoch schadet es nicht, einen Moment innezuhalten und darüber nachzudenken, ob wir heute nicht doch einen Tick zu viel von dieser Liebe zu den Tieren, die wir pflegen und der Achtung vor dem Lebendigen an sich verloren haben.
Sonntag, 10. Februar 2013
Stängelquerschnitt durch Hornblatt (Hornkraut)
Nach dem Querschnitt des Stängels von Hygrophila corymbosa, dem Riesen-Wasserfreund, heute ein Schnitt vom Hornblatt ("Hornkraut") Ceratophyllum demersum.
Als wurzellose, flutende und rein untergetaucht wachsende Pflanze ist das Hornblatt hervorragend geeignet, um Algen im Aquarium oder Gartenteich zurückzudrängen.
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| Stängelquerschnitt Ceratophyllum demersum |
Als wurzellose, flutende und rein untergetaucht wachsende Pflanze ist das Hornblatt hervorragend geeignet, um Algen im Aquarium oder Gartenteich zurückzudrängen.
Dienstag, 5. Februar 2013
Erlenzapfen
Neben Seemandelbaumblättern und -rinde (Terminalia catappa) werden in der Aquaristik Erlenzapfen als Gerbstofflieferanten schon seit vielen Jahrzehnten genutzt. Hier stammen sie meist von der Schwarz-Erle oder der Grau-Erle, Alnus glatinosa oder Alnus incana.
Zum Vergrößern der Bilder bitte anklicken.
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| Erlenzapfen am Baum. |
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| Einzelner Zapfen der Schwarz-Erle. |
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| Mehrere Erlensamen. |
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| Einzelner Same der Schwarz-Erle Alnus glatinosa. |
Donnerstag, 29. November 2012
Fisch & Reptil Sindelfingen - alle Jahre wieder ...
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| Pünktlich zum Aufbau kräftiger Schneefall bei der Fisch & Reptil |
Dienstag, 27. November 2012
Fisch & Reptil Sindelfingen 2012
Auch 2012 ist aquamax wieder dabei - Fisch & Reptil in Sindelfingen.
Die Fisch & Reptil ist eine reine Aquaristik- und Terraristik-Messe, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten. aquamax finden Sie wie immer am Stand Nr. 105. Selbstverständlich gibt es wieder attraktive Messeangebote. Außerdem wartet dieses Mal eine hübsche Überraschung auf Sie.
Die Fisch & Reptil ist eine reine Aquaristik- und Terraristik-Messe, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten. aquamax finden Sie wie immer am Stand Nr. 105. Selbstverständlich gibt es wieder attraktive Messeangebote. Außerdem wartet dieses Mal eine hübsche Überraschung auf Sie.
Labels:
Aquaristik,
Fisch und Reptil Sindelfingen,
Messe
Donnerstag, 8. November 2012
aquamax auf der Haustiermesse Wien
vom 10. - 11. 11.2012
aquamax nimmt erstmals an der Haustiermesse Wien teil. Sie finden uns in Halle B, Stand 912. Wir freuen uns sehr auf Ihren Besuch!
Am Samstag, 10.11.12 von 13 - 14 Uhr:
Vortrag Bernd Kaufmann "Aquaristische Reise nach Sri Lanka"
aquamax nimmt erstmals an der Haustiermesse Wien teil. Sie finden uns in Halle B, Stand 912. Wir freuen uns sehr auf Ihren Besuch!
Am Samstag, 10.11.12 von 13 - 14 Uhr:
Vortrag Bernd Kaufmann "Aquaristische Reise nach Sri Lanka"
Dienstag, 4. September 2012
Buchempfehlung: Wasserkelche - Cryptocorynen im Aquarium
Wasserkelche – Cryptocorynen im Aquarium
von Maike Wilstermann-Hildebrand & Cord Hildebrand
Wie schafft man es, einen „Berufs-Aquarianer“, der in 40
Jahren nicht viel von Cryptocorynen wissen wollte, dazu zu bringen, plötzlich
in kurzer Zeit vier verschiedene Wasserkelche zu pflegen? Ganz einfach. Man
drückt ihm ein Exemplar des Buches „Wasserkelche – Cryptocorynen im Aquarium“
in die Hand.
In meiner ganzen Aquarianer-Laufbahn hatte ich diese
Pflanzengattung außer auf zahlreichen Reisen nach Sri Lanka nie wirklich „auf
dem Schirm“. Das änderte sich quasi
schlagartig mit diesem kleinen Buch aus der Reihe „Art für Art“ aus dem NTV-Verlag.
Auf den 63 Seiten gelingt es den Autoren, die für die
Aquarienkultur in Frage kommenden Arten dieser Gattung kurz, prägnant,
unterhaltsam und höchst effizient vorzustellen. Besonders hervorzuheben sind
ausgezeichnete Farbfotos, die meist die Unterwasserform und oft im Vergleich
die emerse Form zeigen.
Von Systematik, Hybridisierung, Herkunft, Anatomie über
Erwerb und Kulturansprüche, Cryptocorynenfäule bis zu den Cryptocorynenarten im
Handel und einem schönen Literaturverzeichnis findet sich in diesem kurzweilig
geschrieben Buch alles, was Einsteiger und durchaus auch Fortgeschrittene zu
diesen Aronstabgewächsen wissen sollten.
In den zahlreichen Boxen „Wussten Sie schon“ und „Der
Praxistipp“ gibt es viel Neues, Vergessenes und vor allem Praktisches. Diese
Hervorhebungen unterscheiden die Lektüre von zwar oft korrekten, aber
ermüdenden „Bleiwüsten“.
Wer die beiden Autoren kennt, weiß auch um den fachlichen Hintergrund
ihrer Arbeit und erkennt, dass hier fundiertes Wissen aus Theorie und beruflicher
Praxis gekonnt zusammengeführt wurde. Ich kann das Buch wärmstens empfehlen,
denn es hat aus einem relativ Uninteressierten einen Cryptocorynen-Fan gemacht.
Wasserkelche – Cryptocorynen im Aquarium
Maike Wilstermann-Hildebrand & Cord Hildebrand
ISBN: 978-3-86659-131-8
EUR 11,80
Donnerstag, 9. August 2012
Foto des Tages: Lebendfutter, frisch aus dem Garten
Frisch aus einer Mörtelwanne im Garten: Lebendfutter in allen Größen - Hüpferlinge (Cyclops), Wasserflöhe (Daphnien) und Schwarze Mückenlarven (Culex). Von Frühjahr bis in den Spätherbst kann hier fast täglich frisches Lebendfutter entnommen werden.
Freitag, 20. Juli 2012
Fotos des Tages: Bündel-Schwingalge Planktothrix agardhii
Heute bekam ich zum zweiten Mal eine Probe mit der "Bündel-Schwingalge" Planktothrix agardhii (syn. Oscillatoria agardhii). Diese Cyanobakterien, bzw. "Blaualgen" kommen offenbar in Aquarien sehr selten vor. Es handelt sich um hauchdünne Filamente, die freischwebend, in Bündeln, oder als zarter Film auf passendem Substrat vorkommen. Sie gehören zu den Oscillatoriales. Hier der erste Fund, damals noch als Oscillatoria agardhii vorgestellt.
Ihr Massenvorkommen ist wie bei allen anderen Cyanobakterien und "echten" Algen ein Beweis für ausreichenden Nährstoffgehalt im Wasser. Dieser wiederum entsteht hauptsächlich, weil leistungsfähige Konkurrenz durch wirklich schnellwüchsige Pflanzen fehlt, oder zu kräftig mit Makronährstoffen gedüngt wird.
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| Planktothrix agardhii, syn. Oscillatoria agardhii |
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| Planktothrix agardhii, 400 x, Phasenkontrast |
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| Planktothrix agardhii, 400 x Hellfeld |
Sonntag, 27. Mai 2012
Alge Mougeotia sp. - Schwach- und Starklichtreaktion
Die unverzweigten Fäden der Grünalge Mougeotia sp. findet man oft in Gartenteichen und ab und zu auch in Aquarien. Sie sind auf den ersten Blick nicht immer leicht zu bestimmen. Sie zeigen aber eine Besonderheit, die auffällig ist, nämlich die Fähigkeit, ihre Chloroblasten durch entsprechende Drehung an Schwach- oder Starklicht anzupassen.
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| Hier sind die flachen, bandförmigen Chloroblasten in der Schwachlichtstellung zu sehen. |
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| Nachdem die starke Mikroskopbeleuchtung (LED) einige Minuten voll einwirken konnte, wurden am oberen Faden die Chloroplasten so ausgerichtet, dass das Licht nur noch die Kante traf. |
Man sieht also selbst am Beispiel einiger Algenarten, dass viel Licht manchmal sogar eine Bedrohung sein kann.
Dienstag, 22. Mai 2012
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