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Sonntag, 31. Juli 2016

Seewaldsee bei Sankt Koloman, Österreich

Ein paar Impressionen vom Seewaldsee bei Sankt Koloman, Österreich










Donnerstag, 19. Juni 2014

Taubergießen II

Die folgenden Bilder stammen von Rainer Deible, Naturfotograf, Freund und ortskundiger Reisebegleiter:





Brutröhren des Eisvogels im Steilufer



Rainer schreibt dazu, dass der Eisvogel und die Prachtlibellen nicht am vergangenen Dienstag aufgenommen wurden.

Ich selbst finde zwar fast überall Wasserpflanzen und Algen, aber für Vögel habe ich wohl noch nicht den richtigen Blick entwickelt. So entdeckten unser Bootsführer und Rainer alle paar Minuten einen Eisvogel, aber bis sie mir erklärt hatten, wo das Tierchen zu sehen sein soll, war es natürlich verschwunden. Aber wenigstens kann ich bezeugen, dass es viele Eisvögel im Taubergießen geben muss. Und die Prachtlibellen sind in großer Zahl fast überall zu sehen.

Mittwoch, 18. Juni 2014

Taubergießen: 2 Stunden Bootsfahrt durch Wasserpflanzen

Gestern wurde ein lange gehegter Plan in die Tat umgesetzt: Eine zweistündige Bootsfahrt mit einem Fischerboot führte durch das einmalig schöne Naturschutzgebiet Taubergießen. Wir zeigen heute und in den nächsten Tagen einige eigene Bilder von dieser Bootsfahrt.

Flutender Hahnenfuß, Ranunculus fluitans

Mutterglück

Nilgänse, Alopochen aegyptiacus


Sagittaria sagittifolia

Riesige Bestände des Wassersterns, Callitriche sp.

Sonntag, 22. September 2013

Wahltag

Heute auf einem kleinen Spaziergang zu den "Weiherwiesen", um die Spannung auf das Wahlergebnis ein bisschen zu mildern, fand ich prompt die Farben möglicher Koalitionen. ;)

Hier hat wohl schon jemand Rot/Grün probiert ...
Der Teichfrosch warb scheinbar für Schwarz/Grün, aber kurz darauf ging er doch lieber ins Wasser.

Dienstag, 16. Juli 2013

Thailand-Exkursion II 2013

Beim zweiten Besuch im Kui Buri Nationalpark regnete es zwar fast ohne Unterbrechung in Strömen, aber dafür gab es diesmal "Elefanten satt". Durch den Dauerregen, entsprechend schlechte Lichtverhältnisse und deshalb lange Belichtungszeiten, hatte ich natürlich viel Ausschuss, aber insgesamt war ich mehr als zufrieden.

Gleich mehrere Elefantenfamilien zeigten sich während dieser unvergesslichen Stunden.
Wer Elefanten liebt und sie nicht in einer der oft fragwürdigen Shows, sondern in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten will, sollte den Kui Buri National Park in Thailand auf keinen Fall versäumen.

Dienstag, 5. Februar 2013

Erlenzapfen

Neben Seemandelbaumblättern und -rinde (Terminalia catappa) werden in der Aquaristik Erlenzapfen als Gerbstofflieferanten schon seit vielen Jahrzehnten genutzt. Hier stammen sie meist von der Schwarz-Erle oder der Grau-Erle, Alnus glatinosa oder Alnus incana.

Erlenzapfen am Baum.
Einzelner Zapfen der Schwarz-Erle.
Mehrere Erlensamen.
Einzelner Same der Schwarz-Erle Alnus glatinosa.
Zum Vergrößern der Bilder bitte anklicken.

Donnerstag, 27. September 2012

Kalterer und Montiggler Seen, Südtirol

Die Montiggler Seen werden ebenfalls stark von Myriophillum spicatum besiedelt.

Wie versprochen hier die an den drei Seen gemessenen Wasserwerte.

Mittwoch, 26. September 2012

Blaualgen im Kalterer See ...

... nein, nicht im gleichnamigen Wein, sondern im See selbst. Bei einem Kurzurlaub, um ein wenig Sonne nachzutanken, waren natürlich Foto-Ausrüstung, Messgeräte, Wassertests und ein Planktonnetz nebst Probenbehälter mit an Bord. Kurz: Der Urlaub war nicht nur kurz, sondern sehr schön, erholsam und, was die Wasserwelt betrifft, auch sehr interessant.

Auf dem Programm standen der Kalterer See und der Große und der Kleine Montiggler See in Südtirol. Zuerst der größte südtiroler See, eben der Kalterer. Zum Baden waren die Temperaturen für bekennende Warmduscher sowieso schon zu weit abgesunken (gerade mal 20,5 °C an der Oberfläche), also musste ein Boot genutzt werden.

Vor allem zwei Pflanzen beherrschen das Bild im Kalterer See:

Najas marina, das Große Nixkraut
Myriophyllum spicatum, das Ährige Tausendblatt
Bei früheren Besuchen wurden keine Planktonproben untersucht. Am 23.09.2012 fischten wir mit dem Planktonnetz nicht unerhebliche Mengen von schwebendem Plankton. Neben vielen verschiedenen Diatomeen (Kieselalgen) fanden sich überwiegend Cyanobakterien, speziell Microcystis sp. und Dinoflagellaten (Ceratium hirundinella).

Microcystis sp. und Ceratium hirundinella
Ein Dinoflagellat, Ceratium cornutum
Die gemessenen Wasserwerte folgen bald.

Freitag, 13. Juli 2012

Alle Jahre wieder: Badeverbote wegen Blaualgen

In jedem Sommer beginnt der Jammer über (giftige) Blaualgen in Gewässern und kurz darauf ergehen Badeverbote und Warnungen in den Printmedien. So war auch in diesem Jahr schon mehrfach die Massenentwicklung von "Blaualgen" im Dutzendteich in Nürnberg Gegenstand der Berichterstattung. Es wird dann zwar immer brav erklärt, dass "Blaualgen" eigentlich Cyanobakterien sind, aber dann sucht man vergeblich nach der Art oder Gattung dieser Schrecken der Kommunen mit Badegewässern.

Gestern war ich nun zufällig in Nürnberg und hatte das Planktonnetz und ein paar Probengefäße dabei. Klar, dass ich mir dann die Gelegenheit, bis jetzt nicht gefundene Cyanobakterien zu ergattern, nicht entgehen ließ.
Ob hier wirklich noch schriftlich vom Baden abgeraten werden muss?
Endlich konnte ich dann einmal selbst diese Blaualgen und begleitenden Lebewesen genauer betrachten und auch bestimmen, wenigstens bis zur Gattung.
 
Der größte Teil der Cyanobakterien besteht aus Anabaena sp.
Bei 1.000-facher Vergrößerung: Anabaena sp., gut zu erkennen sind Sonderzellen: Heterocysten, die der Stickstoff-Fixierung dienen (rechts, durchsichtig) und Akineten (links, oval, Dauerzellen).
Anabaena-Arten sollen lt. Kosmos Algenführer mindestens 6 verschiedene Gifte bilden können. Ob und unter welchen Bedingungen sie dies tun und in welchen Konzentrationen die Gifte dann auch wirklich Gesundheitsschäden verursachen, ist noch immer nicht wirklich sicher erforscht.
 
Ein Blaualgengift, das Microcystin, hat seinen Namen von diesen Cyanobakterien: Microcytis auruginosa. Die erste Aufnahme im Dunkelfeld, die zweite normales Hellfeld.
Ebenfalls in der Probe fand sich dieser Dinoflagellat: Ceratium hirundinella. In seine Verwandtschaft gehören Dinoflagellaten, die im Meer giftige Algenblüten verursachen können, z. B. die "Roten Tiden".

Hauptgrund für die Massenentwicklung solch "unangenehmer" Lebewesen ist ein zu großer Nährstoffeintrag. Kommen dann noch viel Licht und Wärme dazu, ist für sie alles perfekt.

Im Gartenteich sind die Blaualgenblüten relativ selten. Entstehen sie dennoch, kann auch da von starker Eutrophierung ausgegangen werden.

Donnerstag, 29. März 2012

Foto des Tages: Kahmhaut an einer typischen Sickerquelle


Eine der von H.-J. Krause oft beschriebenen Sickerquellen. Zumindest bei Niedrigwasser entsteht die typische, blauschimmernde Kahmhaut, die aus Eisenbakterien besteht. Heute entdeckt nach einer mehr als zweistündigen, intensiven Suche in der Nähe von Pelmadulla, Sri Lanka.
Solche Sickerquellen sind potenzielle Pflanzenstandorte.

Mittwoch, 21. März 2012

Fotos des Tages: Hydrilla verticillata und Hydra


In diesem Bach in der Nähe von Avissawella, Sri Lanka, fanden wir Hydrilla verticillata, die Grundnessel.

Unter Wasser sehen die Bestände dann so aus.

Und aus der Nähe ...

ist dann auch allerhand Getier an den Blättchen der Pflanzen zu finden, wie zum Beispiel diese Hydra.

Mittwoch, 2. November 2011

Fotos des Tages: Faden-Kieselalge und Sektoren-Kieselalge

Am Brenzursprung gibt es leider nicht nur schöne Bilder. Zum Teil werden die Wasserpflanzen von hässlichen Faden-Kieselalgen überwuchert.

Hier ist von den Pflanzen fast nichts mehr zu sehen.

Fadenbildende Kieselalgen können in recht kurzer Zeit unglaublich dichte und riesige Bestände bilden.

Die Faden-Kieselalge Melosira varians bei 400-facher Vergrößerung.

An den Fäden hängen auch zahlreiche Sektoren-Kieselalgen, Meridion circulare.