Freitag, 4. Mai 2012
Fotos des Tages II: Bergmolche und Krebsscheren im Gartenteich
Mittwoch, 7. September 2011
Foto des Tages: Das aquamax Garnelen-Aquarium

Nicht mehr ganz Nano, aber auch noch nicht wirklich groß mit seinen rund 75 Litern ist das derzeitige Aquarium für unsere Sakura-Garnelen. Aber es läuft trotz einiger Planarien, die immer wieder abgesaugt werden, recht gut.
Wöchentlich mindestens 1 x 80 % Wasserwechsel, Zimmertemperatur, CO2-Versorgung, 2 x 11 Watt Kompakt-Leuchtstofflampen.
Montag, 5. September 2011
Faszinierende Unterwasserwelt
Nicht nur die Korallenriffe und Binnengewässer der Tropen, sondern auch die Unterwasserlandschaften des Süßwassers in unseren Breiten bieten faszinierende Einblicke in die submerse Botanik. Besonders ergiebige Ziele sind dabei Karstquellen wie hier der Ursprung des Schwarzen Kochers. Gestaltungsanregungen für unsere Aquarien geben solche Einblicke ebenfalls her. Und nicht zuletzt erkennt man durch die Beobachtung dieser Szenerie, worauf es wirklich ankommt: Stetiger Nachschub neuer Nährstoffe bei gleichzeitigem Abtransport von Stoffwechselprodukten von Tieren und Pflanzen. Es herrscht Wasserwechsel ohne jede Unterbrechung.
Freitag, 1. Juli 2011
In eigener Sache: aquamax protego
Demnächst im Zoofachhandel erhältlich.aquamax protego Nano und protego. Der neuartige Wasseraufbereiter für Ihr Aquarium.
Ein Premium-Wasseraufbereiter mit wertvollen Pflegekolloiden, Huminstoffen, Aloe vera, Dexpanthenol, Vitaminkomplex und Iod. Macht aus Leitungswasser sofort gesundes Aquarienwasser für Fische und Wirbellose.
- Beseitigt zuverlässig Chlor und Chloramin
- Bindet Schwermetalle wie Kupfer, Blei u. Zink
- Schützt und pflegt Schleimhäute
- Unterstütz aktiv Heilungsprozesse
- Fördert natürliche Bakterienkulturen
Dienstag, 3. Mai 2011
Endlich wieder verfügbar: Wasserwechsel-Berechnung

Mit diesem Tool können Sie sich verschiedene Wechsel-Intervalle und Auswirkungen der gewechselten Mengen sehr einfach und verständlich berechnen und in einem Diagramm anzeigen lassen. Hier geht es zur Berechnung.
Ganz herzlich möchten wir uns bei Hans-Jörg Meyer für diese geniale Programmierung bedanken.
Ihnen viel Spaß beim Ausprobieren!
Mittwoch, 5. Januar 2011
Foto des Tages: Eiszeit
Dienstag, 28. Juli 2009
Foto des Tages: Gasbläschen an einer Aquarienscheibe
Nachdem die "Frischwasserallergie" noch immer häufig in den Suchbegriffen auftaucht und sich heute die Gelegenheit bot, hier das Bild einer Aquarienscheibe, an der sich die typischen Gasbläschen nach einem zu schnellen Wasserwechsel mit etwas zu warmem Wasser gebildet haben.
So einfach das Bild auch erscheint, war es doch eine echte fotografische Herausforderung. Wieder eine Gelegenheit, sich über die Digitaltechnik zu freuen. Zu Zeiten der Analog-Fotografie wären für so simpel erscheinende Bilder leicht zwei Filme verschossen worden, um ein befriedigendes Bild zu erzielen.
Dienstag, 24. März 2009
Die Spur der Pillen
Zitat: "(...) Die größte Herausforderung für die Wasserversorger ist gegenwärtig die Filtration sogenannter organischer Spurenstoffe. Schwermetalle waren gestern - heute geht es beim Trinkwasserschutz eher um Hormone und Medikamente, um Flammschutzmittel und Weichmacher. (...) Am Kreiskrankenhaus im nordrhein-westfälischen Waldbröl arbeitet die nach Angaben der dortigen Wissenschaftler europaweit größte Anlage zur Eliminierung von Arzneimitteln aus Krankenhausabwasser. (...)
Seit dem Jahr 2007 untersuchen die Forscher am Lehrstuhl von Pinnekamp daher weitere nachgeschaltete Behandlungsmöglichkeiten, um das vorfiltrierte Abwasser von Hormonen, Röntgenkontrastmitteln und anderen Rückständen zu reinigen.
Dabei konzentrieren sich die Forscher vor allem auf drei Verfahrensklassen: die Nanofiltration und Umkehrosmose, das adsorptive Verfahren mittels der bewährten Aktivkohle und die oxidative Zerstörung der Substanzen durch Ozon."Die Frage ist allerdings auch, ob die Aufbereitung von Krankenhausabwässern nicht zum völlig sinnlosen Kampf gegen Windmühlen mutiert, wenn in Millionen von Haushalten Medikamente vollkommen ungefiltert ins Grundwasser gelangen.
Foto des Tages: Der Schmetterlingsbuntbarsch, Mikrogeophagus ramirezi
Der Südamerikanische Schmetterlingsbuntbarsch, Mikrogeophagus ramirezi, ist ganz besonders dankbar für häufige, starke Wasserwechsel.
Sonntag, 22. März 2009
Weltwassertag, Wasserwechseltag
Zum heutigen Weltwassertag möchten wir auf eine schon länger auf aquamax vorgestellte Karstquelle hinweisen. Der Brenztopf (Brenzursprung) in Königsbronn ist eine der schönsten und interessantesten Karstquellen. Laut UNESCO steht der Weltwassertag 2009 unter dem Motto "Grenzübergreifende Wasservorkommen". Da die Brenz in die Donau fließt, ist sie gleich mehrfach grenzüberschreitend (direkt sind 10 Länder beteiligt).
Hier einige Details zum Brenztopf und seinem Wasser. Den komplette Beitrag mit weiteren Bildern und Informationen finden Sie hier.
Sonntag, 15. März 2009
Fotos des Tages: Schneeschmelze am Kocherursprung


Mit den letzten schmelzenden, schmutzigen Schneehaufen macht der Weiße Kocher seinem Namen alle Ehre. Das Schmelzwasser "kocht" und brodelt aus zahlreichen kleinen Quellöffnungen hervor und überschwemmt kurzzeitig die Umgebung.


Kleiner Wasserwechsel ...
Montag, 11. August 2008
Wenn weniger mehr ist: Überbesetzte Teiche
Die Aufnahmen entstanden am vergangenen Sonntag während eines Ausfluges in den Schwabenpark im Welzheimer Wald. Ein dichter Schaumteppich "zierte" den Koi- und Goldfischteich, der mit einigen hundert Fischen besetzt sein muss und für diese Masse an Fischen viel zu klein ist.
Die Schaumbildung entsteht durch Eiweiß und Fette, die mikrobiell zersetzt werden. Die immer kleiner werdenden Bestandteile lagern sich an Grenzflächen an, also auch an einer Luftblase im Wasser und an der Wasseroberfläche. Damit werden einzelne Luftbläschen nicht mehr spurlos verschwinden, wenn sie an die Oberfläche kommen, sondern sie bleiben auf und unmittelbar unter der Oberfläche hängen, schließen sich mit anderen zusammen und bilden dann irgendwann eine Schaumflocke, bzw. einen relativ zähen Schaum. Je kleiner die Luftbläschen sind, desto größer wird in der Masse ihre Oberfläche. Viele kleine Bläschen haben zusammen eine größere Oberfläche als eine einzelne riesengroße Blase.
Dieser Effekt führt in der Meerwasseraquaristik dazu, dass man mit starker Durchlüftung und entsprechend extrem vielen winzigen Bläschen einen Eiweiß-Abschäumer einsetzen kann, der den Schaum dann aber nicht im Wasser belässt, sondern ableitet. Im Süßwasser und in diesem Fall funktioniert das nicht, sondern irgendwann zerfällt der Schaum und die Stoffe werden weiter umgebaut und führen so zu enormen Wasserbelastungen, zum Beispiel mit Nitrat.
Donnerstag, 31. Juli 2008
Zwei (Rotalgen) auf einen Streich: Thorea ramosissima & Rhodochorton spec. II

Nach nur zwei Tagen im Leitungswasser waren beide Rotalgen weitgehend von den roten Farbanteilen befreit. Merkwürdigerweise zeigten sich an der Thorea ramosissima sogar grüne (!) Stellen. Offensichtlich ist mein Leitungswasser für diese beiden Rotalgen ungeeignet. Schade - auf die Rhodocherton könnte ich leicht verzichten, aber dass sich auch die T. ramosissima gleich wieder verabschiedet, gefällt mir überhaupt nicht.
Montag, 28. Juli 2008
Zwei (Rotalgen) auf einen Streich: Thorea ramosissima & Rhodochorton spec.

Thorea ramosissima (?) ist relativ neu in Aquarien. Es ist auch noch nicht sicher, ob diese Rotalge tatsächlich T. ramosissima ist, oder eine tropische Verwandte. Letzteres ist nicht völlig auszuschließen, denn bis jetzt stammten alle Proben aus Warmwasseraquarien. Verwertbares Bildmaterial zum Vergleich ist leider Mangelware.

Heute erhielt ich eine weitere Probe, bei der sich schon makroskopisch erkennen ließ, dass auch Thorea nicht vor dem Befall mit den Pinselalgen Rhodochorton spec. gefeit ist. Dass Kieselalgen (Diatomeen) auf diversen anderen Algen wachsen, ist bekannt. Dass aber auch Rotalgen auf Rotalgen wachsen, sah ich (bewusst) heute zum ersten Mal.
Leider war die Wassermenge, in der die Algen geschickt wurden, sehr gering. Nach der Bakterienentwicklung zu urteilen, waren bereits Zersetzungsprozesse im Gang, was auch Nitrit- und Nitratmessungen sofort bestätigten.
Massenentwicklung dieser Rotalgen zeigt wie bei allen anderen Algen auch, dass sie genug Nahrung finden. Langfristig führt auch hier kein Weg an deutlich stärkeren und häufigeren Wasserwechseln zur Senkung des Nitrat- und Phosphatgehalts vorbei. Meine "Pflegeversuche" der erhaltenen Proben scheiterten bis jetzt immer, da das Angebot dieser Makro-Nährstoffe bisher bei mir zu gering war.
Donnerstag, 26. Juni 2008
"Frischwasserallergie". Oder: Wer suchet, der findet.
"Der englische Arzt Thomas Sydenham (1624 - 1689) ging davon aus, eine Krankheit könne man wie eine Pflanzen- oder Tierart finden und bestimmen. Mit anderen Worten: Krankheiten würden unabhängig vom Beobachter in der Natur vorkommen und dort ihrer Entdeckung durch einen Arzt harren. Die Wirklichkeit ist weniger romantisch. Krankheiten werden oftmals konstruiert, ihre Existenz wird von selbst ernannten Experten beschlossen. [...] Viele Krankheiten sind also keine biologischen [...] sondern ausschließlich menschengemachte Phänomene - und die können in schier unbegrenzter Zahl in die Welt gesetzt werden." Jörg Blech, in "Die Krankheitserfinder".Fast immer, wenn man sich mit einem Problem beschäftigt, lohnt es sich, den Begriff, der dieses Problem zu beschreiben versucht, einmal genauer zu betrachten. In diesem Fall: „Frischwasserallergie“. Ein höchst mysteriöses Krankheitsbild, das immer wieder Gegenstand zahlreicher Diskussionen ist. Diskus sollen davon recht häufig betroffen sein, seit Jahrzehnten immer wieder Seitenfüller im DISKUS BRIEF und zahlreichen anderen Publikationen.
Die "Frischwasserallergie", eine "Krankheit", die laut ihrem Erfinder Horst Köhler, Herausgeber des DISKUS BRIEF, nichts mit Bakterien zu tun hat und trotzdem mit Antibiotika behandelt werden soll.
Viele Suchanfragen und E-Mails deuten darauf hin, dass noch immer viel Unklarheit über die "Frischwasserallergie" besteht. Nicht zuletzt solch reißerische Wortschöpfungen wie "Frischwasserallergie" nähren geradezu regelrechte Angst vieler Aquarianer vor einem der natürlichsten Prozesse überhaupt: dem Wasserwechsel.
Aus diesem Anlass gibt es auf aquamax.de drei neue Artikel, die Ihnen (hoffentlich) eine etwas andere Sicht der Dinge ermöglichen:
Die "Frischwasserallergie"
Die Gasblasenkrankheit
Wasserwechsel - aber richtig
Freitag, 6. Juni 2008
Die Mär von der Frischwasserallergie
An dieser Stelle legen wir allen interessierten den Artikel "Die Argumente der Wasserwechsel-Gegner" von S. Kastaun ans Herz, zur Frischwasserallergie insbesondere den letzten Absatz. Rein zeitlich schon etwas angestaubt (anno 2003), inhaltlich nach wie vor topaktuell und fundiert verfasst.





