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Dienstag, 19. August 2008

Original oder "Fälschung"? Caridina multidentata (japonica)


Eine große, wohl bereits mehrere Jahre alte Caridina multidentata, die Amano-Garnele.
Selbstverständlich sind Tiere nie Fälschungen, sondern immer Originale. Aber der Mensch, insbesondere der aquaristisch interessierte, möchte ja gerne Ordnung in seinen "Schubladen" haben. Deshalb gibt es seit geraumer Zeit immer wieder Diskussionen über die Identität einer der bekanntesten Garnelen, nämlich Caridina multidentata (japonica), die "Amano-Garnele". Diese erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit, da sie neben ihrer Schönheit auch fleißig Algen vertilgt.
Bei uns tauchte das Thema durch eine Frage von Rainer Deible wieder auf. Er, bzw. sein Sohn, pflegt seit Jahren "Amano-Garnelen", die sich jedoch sicher im Süßwasser fortpflanzen; so jedenfalls sein Bericht zu diesen Bildern:



Obwohl auf dem unteren Bild deutlich zu sehen ist, dass das Weibchen sehr kleine Eier trägt, scheint die Vermehrung bei dieser Art im Süßwasser zumindest teilweise möglich zu sein. Andererseits ist natürlich auch nicht zu 100 % auszuschließen, dass es sich eventuell doch um zwei verschiedene Arten dreht. Laut Andreas Karge und dieser Website ist das Rostrum ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal. Bei Rainers zweitem Bild ist jedoch ein relativ langes Rostrum zu sehen, was auf C. multidentata, also die "echte" Amano-Garnele hinweisen soll.



Seit ein paar Tagen paddeln 7 Exemplare dieser Art in einem unserer Aquarien. Bis jetzt scheinen sie alle mehr am dargebotenen Granulat-Futter als an Algen interessiert zu sein.

Sollte es von den Tieren, die wir nach langer Recherche wegen ihres kurzen Rostrums als die verwandte Art der C. multidentata aus Taiwan bezeichnen, einmal Nachwuchs im Süßwasser geben, wird hier mit Sicherheit darüber berichtet.

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Foto des Tages: Amano-Garnele, Caridina multidentata


Reichlich "Arbeit" haben in diesem Aquarium die bekanntesten unter den algenfressenden Garnelen: Caridina multidentata, früher als Caridina japonica bekannt.

Freitag, 4. Februar 2011

Nützlich und schön: Amano-Garnele Caridina multidentata



Auch die Aquariengestalter beim Wettbewerb in Hannover 2011 lassen sich gerne unterstützen in der Abwehr lästiger Algen. Caridina multidentata ist wohl die mit Abstand bekannteste "Algengarnele" in der Aquaristik und deshalb entsprechend beliebt.

Freitag, 17. Oktober 2008

Nachklapp: Caridina multidentata (japonica)



Im August hatten wir einen Beitrag zu Caridina multidentata (C. japonica) im Weblog. Heute nun zwei Weibchen dieser Art, deren langes Rostrum sie als Vertreterinnen der "echten" japanischen Art ausweist.



Samstag, 24. September 2011

Foto des Tages: (Caridina) kochen mit aquamax



Schon mehrmals haben wir über Suchbegriffe, das "Salz in der Suppe des Bloggers" und über "Kochen mit aquamax" berichtet. Nun, wie ich heute lesen konnte, bleibt wohl kaum eine Spezies vor den Gelüsten hungriger Aquarianer verschont. Nach den Marmorkrebsen sind es jetzt Caridina, die offensichtlich verspeist werden sollen: "Sind Caridina essbar?" war die Frage, die den Gourmet zum aquamax Weblog führte. Unser Vorschlag wäre dann für den echten Snob "
Caridina multidentata an blanchiertem Monosolenium tenerum".

Sonntag, 6. Dezember 2009

Ungewöhnliche Blaualgen im Süßwasseraquarium

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen ... sagt der Volksmund. Und heute stimmt das einmal fast genau, denn zumindest kann ich nach meiner gestrigen Reise etwas zeigen und hoffentlich bald auch passendes dazu erzählen.

Die Algen, auf denen diese Amanogarnele (Caridina multidentata) sitzt, konnte ich gestern aus Cloppenburg mitnehmen. Ungewöhnlich sind diese Cyanobakterien aus mehreren Gründen: Sie müssen außerordentlich wohlschmeckend für verschiedene Garnelen sein, denn auf den mit ihnen bewachsenen Steinen waren verschiedene Garnelenarten mit regelrechter Gier unterwegs und ließen sich durch nichts ablenken. Außerdem sind sie in ihrer Masse intensiv weinrot, was bei Süßwasserarten nicht oft vorkommt.

Meine bisherigen Versuche, die Gattung, geschweige denn die Art nach meiner vorhandenen Literatur zu bestimmen, scheiterten heute kläglich. Leider ist es auch sehr schwer, vernünftige Mikro-Fotos davon herzustellen.