Unter der Überschrift "Futter auf der Flucht" schickte uns Rainer Deible diese beiden Bilder.
Vielen Dank, Rainer, das sind wunderschöne Bilder!Als Schwarze Mückenlarven sind Culexlarven den meisten Aquarianern bekannt. aquamax stellte diese und weitere Mückenlarven ebenfalls schon hier vor: MückenlarvenDie fertig entwickelten Mücken nehmen wir meist erst wahr, wenn wir gestochen werden.

Eine mit Wasser gefüllte Mörtelwanne im Garten, die nicht in der prallen Sonne steht, birgt während der warmen Jahreszeit nicht nur ein wenig Lebendfutter für die Fische, sondern überrascht immer wieder mit seltsam anmutenden Geschöpfen. "Rattenschwanzlarven", die Larven der sogenannten "Mistbiene" Eristalis sp. findet man jetzt relativ häufig. Es sind etwas unbeholfene Schwimmer und deshalb leicht einzufangen. Als Lebendfutter kommen die 3 - 4 cm langen Larven sicher nur für große Fische in Frage, werden jedoch angeblich nicht sehr gerne gefressen. Der lange Schwanz ist die Atemröhre.
Keine fadenbildenden Algen, sondern ein lockeres, flockiges Konglomerat verschiedenster kleiner Grünalgen und eine relativ hohe Zahl von Kleintieren wie Muschelkrebschen (Heterocypris incongruens) und Zuckmückenlarven (Chironomidae) fand ich heute an meiner häufig besuchten "Algenquelle" in der Nachbarschaft.
Zuckmückenlarven sind den Aquarianern als Rote Mückenlarven besser bekannt. Von allen als Futter angebotenen Mückenlarven haben sie den schlechtesten Ruf, weil sie angeblich nur in stark belastetem Wasser vorkommen sollen. Gleichzeitig sind es jedoch die beliebtesten Beutetiere der Fische. In dieser Wasserprobe fanden sich jedoch keine messbaren Wasserbelastungen. Wohl mit durch das starke Algenwachstum bedingt, waren weder Nitrat, noch Phosphat nachweisbar.
Ein kleiner Ausflug nach Geislingen a. d. Steige führte uns heute an die Rohrach, einen Zufluss zur Eyb.
Trotz der langen Trockenperiode führt das kleine Flüsschen eine erstaunliche Wassermenge. Es entspringt einer Karstquelle, die wir in Kürze einmal genauer unter die Lupe nehmen wollen. Dann wird es auf aquamax unter den Karstquellen einen neuen Beitrag mit den Wasserwerten und weiteren Informationen geben.
Offensichtlich sind auch hier reichlich Nährstoffe vorhanden, denn es wachsen an dieser Stelle nach dem Wasserfall Pflanzen und Algen.
Seit längerer Zeit gab es diverse Probleme mit den Berechnungen zum Wasserwechsel auf aquamax. Nun hat uns Hans-Jörg Meyer diese Berechnung neu programmiert und sie ist deutlich einfacher in der Bedienung geworden.
Mit diesem Tool können Sie sich verschiedene Wechsel-Intervalle und Auswirkungen der gewechselten Mengen sehr einfach und verständlich berechnen und in einem Diagramm anzeigen lassen. Hier geht es zur Berechnung.Ganz herzlich möchten wir uns bei Hans-Jörg Meyer für diese geniale Programmierung bedanken.Ihnen viel Spaß beim Ausprobieren!
Eine Posthornschnecke, Planorbarius corneus, bei der Algenmahlzeit.